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SUMMARY:Adequate Minimum Wages Directive: Richtlinie über angemessene Mind
 estlöhne: Umsetzungsfrist\, teilweise vom EuGH für nichtig erklärt
DESCRIPTION:Die Richtlinie (EU) 2022/2041 verpflichtete Mitgliedstaaten mit
  einem gesetzlichen Mindestlohn\, diesen durch ein transparentes Verfahren
  festzulegen und zu aktualisieren\, und die Tarifverhandlungen zu fördern
 \, wo deren Abdeckung unter 80 % liegt (mit einem nationalen Aktionsplan).
  Sie schafft überwiegend Rahmenpflichten auf Ebene der Mitgliedstaaten st
 att unmittelbarer Pflichten für einzelne Arbeitgeber. Das Urteil des EuGH
  vom November 2025 kippte die konkreten Angemessenheitskriterien und einen
  Teil der Indexierungsregel als unzulässigen EU-Eingriff in die Lohnfests
 etzung\, ließ aber den Rest der Richtlinie – einschließlich der 80-%-A
 ktionsplanpflicht für Tarifverhandlungen – bestehen.\n\nWer betroffen i
 st: Keine unmittelbare Compliance-Pflicht für einzelne Unternehmen\; rele
 vanter Hintergrund für Unternehmen\, die von einem nationalen gesetzliche
 n Mindestlohn oder von Tarifabdeckungsregeln betroffen sind\, sowie für a
 lle\, die sich nach der teilweisen Nichtigerklärung auf die Angemessenhei
 tskriterien der Richtlinie als geltendes Recht berufen.\n\nWas zu tun ist:
  Keine unmittelbare Unternehmensmaßnahme erforderlich. Falls Ihr Land inf
 olge der Umsetzung oder des EuGH-Urteils sein Verfahren zur Festsetzung de
 s gesetzlichen Mindestlohns oder seinen Tarifverhandlungsrahmen ändert\, 
 prüfen Sie das nationale Umsetzungsgesetz auf Auswirkungen auf Lohnunterg
 renzen oder Branchenvereinbarungen\, auf die Sie sich stützen.\n\n\nHinwe
 is zum Datum: Richtlinie (EU) 2022/2041\, Umsetzungsfrist nach Art. 17 Abs
 . 1. Am 2025-11-11 erklärte der Gerichtshof (Rechtssache C-19/23\, Dänem
 ark/Parlament und Rat) Art. 5 Abs. 2 sowie einen Teil von Art. 5 Abs. 3 f
 ür nichtig – die verbindlichen Angemessenheitskriterien und die Regel\,
  wonach eine automatische Indexierung nicht zu einer Senkung führen darf 
 – da diese die EU-Zuständigkeit für das Arbeitsentgelt nach Art. 153 A
 bs. 5 AEUV überschritten. Art. 4\, 5 Abs. 1\, 5 Abs. 4–6 und Art. 6 ble
 iben gültig.\n\nStatus: In Kraft\nhttps://eudeadlines.eu/de/deadline/eu-a
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 Mindestlöhne: Umsetzungsfrist\, teilweise vom EuGH für nichtig erklärt 
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