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BestätigtEU-weitPay Transparency Directive

Entgelttransparenz: erster Bericht zum geschlechtsspezifischen Entgeltgefälle für Arbeitgeber mit 150+ Beschäftigten fällig

273 Tage ab heute

Hinweis zum Datum: Umsetzungsfrist war der 2026-06-07; viele Mitgliedstaaten (u. a. Lettland, Polen, Deutschland, Frankreich) waren verspätet, nationale Termine können sich daher leicht verschieben. Arbeitgeber mit 100-149 Beschäftigten berichten erstmals bis zum 2031-06-07

Was sich ändert

Die Richtlinie (EU) 2023/970 verpflichtet Arbeitgeber, Gehaltsspannen vor Vorstellungsgesprächen offenzulegen, Bewerber nicht mehr nach ihrer Gehaltshistorie zu fragen, Beschäftigten ein Auskunftsrecht über das Durchschnittsentgelt je Kategorie einzuräumen und – bei 150 oder mehr Beschäftigten – Kennzahlen zum geschlechtsspezifischen Entgeltgefälle für 2026 bis Juni 2027 zu melden (250+ jährlich, 150-249 alle drei Jahre). Ein Gefälle über 5 % ohne objektive Rechtfertigung löst eine gemeinsame Entgeltbewertung aus.

Wer betroffen ist

Alle Arbeitgeber hinsichtlich der Transparenzrechte; mittlere und große Arbeitgeber mit 100+ Beschäftigten hinsichtlich der Berichterstattung zum Entgeltgefälle.

Größen: mittel, groß · Branchen: Alle Branchen · Gilt, wenn: Wir beschäftigen Mitarbeitende

Was zu tun ist

Richten Sie objektive, geschlechtsneutrale Tätigkeitskategorien und Gehaltsbänder ein. Nehmen Sie Gehaltsspannen in Stellenanzeigen auf oder teilen Sie sie vor dem Vorstellungsgespräch mit und streichen Sie Fragen zur Gehaltshistorie. Arbeitgeber mit 150+ Beschäftigten: Bereiten Sie die Gehaltsdaten 2026 nach Geschlecht und Kategorie für den Bericht im Juni 2027 auf und prüfen Sie das nationale Recht Ihres Landes für das genaue Berichtsformat.

Sanktion

National festgelegt; umfasst Geldbußen und Entschädigungsansprüche mit umgekehrter Beweislast

Quellen

Zuletzt geprüft am 7. September 2026. Nur zur Information, keine Rechtsberatung.